
Den unmittelbaren Ausgangspunkt zum Vorhaben bildeten die periphere Lage des Fördergebiets, fehlende gemeinsame grenzübergreifende Studien zur Regionalentwicklung und zur Raumplanung sowie nachteilige Folgen des demographischen Wandels in der Region (Wegzug junger Menschen, Alterung der Bevölkerung). Die Projektpartner gelangten zu dem Schluss, dass eine Bewältigung dieser Probleme nur dann Sinn hat, wenn man ihnen gemeinsam begegnet.
Mit Blick auf die Problematik einer gemeinsamen Raumplanung wurden Grundanliegen formuliert und Potenziale einer grenzüberschreitenden Raumplanung identifiziert. Vorgelegt wurden zwei Dokumente: eine sozio-ökonomischen Analyse für den niederschlesisch-sächsischen Grenzraum sowie eine Grenzraumstudie für den sächsisch-niederschlesischen Grenzraum.
Zum Thema Bewältigung der Auswirkungen des demographischen Wandels im sächsisch-niederschlesischen Grenzraum fanden 8 Workshops und 3 Treffen der Gemeinden statt.
Eine weitere Maßnahmen unterstützte die Herausbildung einer regionalen Identität im gemeinsamen Grenzraum. Hierzu nahmen die Partner einen Film über die regionale Entwicklung auf, erstellten eine Broschüre über die Stärkung des ländlichen Raums und organisierten ein Forum für deutsche und polnische Medien.
Ergänzende Maßnahmen zur Stärkung des institutionellen Potenzials bildeten Sprachkurse und Studienbesuche.
Die Maßnahmen und Ergebnisse des Projekts verbessern die planerischen Grundlagen der grenzüberschreitenden regionalen Entwicklung und Raumplanung, bieten Lösungsansätze für die demographischen Herausforderungen und lassen verstärkt die Entwicklungspotenziale des Grenzraums wahrnehmen.
SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM DES INNERN
WOJEWÓDZTWO DOLNOŚLĄSKIE - INSTYTUT ROZWOJU TERYTORIALNEGO
WOJEWÓDZTWO DOLNOŚLĄSKIE – URZĄD MARSZAŁKOWSKI WOJEWÓDZTWA DOLNOŚLĄSKIEGO