Projekte des Kooperationsprogramms Interreg Polen – Sachsen 2014-2020

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Grenzüberschreitende Prävention und Bewältigung von Hochwasser- und Katastrophensituationen
Grenzüberschreitende Prävention und Bewältigung von Hochwasser- und Katastrophensituationen

Projektergebnisse

Angesichts immer häufiger auftretender Extremwetterereignisse wird die Sicherstellung eines schnellen Informationsaustauschs zwischen den entsprechenden Behörden und Einsatzkräften von entscheidender Bedeutung . Von ihm hängt es häufig ab, ob die Sicherheit und Gesundheit der Menschen sowie ihres Hab und Guts gewährleistet werden kann. Von diesen Grundgedanken ausgehend haben es sich die Projektpartner zum Ziel gesetzt, den Schutz der Menschen in der Grenzregion vor Hochwasser- und anderen Katastrophenereignissen zu verbessern, indem der grenzübergreifende Austausch von Informationen sowie der Einsatz entsprechender Systeme und Verfahren vernetzt werden.

Die Projektpartner nahmen eine Analyse der potenziellen Gefährdungen vor und testeten Systeme sowie Datenbanken über die Hochwasser- und anderen Katastrophenereignisse in der deutsch-polnischen Grenzregion. Im Anschluss hieran erstellten sie ein grenzüberschreitendes Konzept über den Datenaustausch zwischen den Behörden. Ebenso legten sie die Grundlagen zur Schaffung von Schnittstellen für ein Hochwassermanagement und die Bewältigung der Folgen von Katastrophenereignissen. Damit stellten sie eine gemeinsames System für einen grenzüberschreitenden Informationsaustausch in Krisenfällen bereit. Auch der menschliche Faktor blieb nicht unberücksichtigt, wurden doch gemeinsame grenzüberschreitende Übungen im Bereich Katastrophenschutz durchgeführt.

Ausrüstung für die Einsatzkräfte angeschafft, u.a. Katastrophenschutzfahrzeuge, die nun als Kommandozentrale und Einsatzfahrzeug im Krisenfall dienen. Angeschafft wurden ebenso 47 Hochwassersperren, 11 Geräte mit digital-analoger Funktechnik, zwei Drohnen und ein pneumatisches Zelt für den mobilen Einsatz.

Mit der Umsetzung des Projekts konnte die Einsatzbereitschaft der Einsatzkräfte auf beiden Seiten der Grenze im Krisenfall entscheidend erhöht werden, womit sich auch die Sicherheit der Einwohner:innen der Grenzregion maßgeblich verbesserte.

Lead Partner

LANDKREIS GÖRLITZ

Projektpartner

POWIAT ZGORZELECKI


förderfähige Ausgaben

986.262,64 EUR

Projektnummer
0050
Projektbeginn
01-12-2016
Projektabschluss
30-11-2019
Förderung aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung

838.323,06 EUR

Prioritätsachse
IV. Partnerschaftliche Zusammenarbeit und institutionelles Potenzial
Spezifisches Ziel des Programms
Intensivierung der institutionellen und parterschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Institutionen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens für die Entwicklung des Grenzgebietes
Interventionskategorie
087 Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und zur Verhinderung des Klimawandels, Bewältigung klimabezogener Risiken (z. B. Erosion, Brände, Überschwemmungen, Stürme und Dürren), einschließlich Sensibilisierungsmaßnahmen sowie Katastrophenschutzund Katastrophenmanagementsystemen und -infrastrukturen

Galerie

Projektumsetzungsort