Projekte des Kooperationsprogramms Interreg Polen – Sachsen 2014-2020

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TRANSGEA - Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich der lokalen Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel
TRANSGEA - Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich der lokalen Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel

Projektergebnisse

Das Klima im sächsisch-polnischen Grenzraum erwärmt sich und wird in Zukunft weiteren Änderungen unterliegen. Die Folgen des Klimawandels (immer häufiger auftretende extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen, Dürren, intensive Regenfälle und Hitzewellen) sind schon heute sichtbar und die Gefahren werden von Jahr zu Jahr größer. Aus diesem Grund war es für die Projektpartner besonders wichtig, die Zusammenarbeit im Umweltbereich zwischen Institutionen und Einwohnern zu koordinieren und sich so auf den kommenden Klimawandel auf lokaler Ebene vorzubereiten. Diese Aufgabe war das Ziel im Projekt TRANSGEA.

Bei Planung ihrer Aktivitäten setzten die Projektpartner vor allem auf Bildung und Wissensvermittlung. Sie haben Publikationen zum Klimawandel im Fördergebiet u.a. einen grenzüberschreitenden Ratgeber für Kommunen „Wie soll die Gemeinde auf den Klimawandel vorbereitet werden?“ erstellt, eine Konferenz mit dem Titel „Dürre oder Hochwasser - Anpassung an den Klimawandel durch lokales Handeln“ veranstaltet sowie eine Reihe von Bürgerdebatten und Schulungen für polnische Kommunen mit dem Titel „Gute Praxis-Beispiele von Anpassungen an den Klimawandel in Gemeinden“ durchgeführt. Die Projektpartner organisierten auch Bildungsworkshops zum Klimawandel in Deutschland und Polen für Senioren und Schüler und Schülerinnen im Alter zwischen 10 und 20 Jahren.

Die Projektpartner folgten der Annahme, dass Wissen am besten durch praktische Beispiele vermittelt wird, weshalb sie die sog. Mikroadaptationen umsetzten. Es waren Beispiele von kostengünstigen Maßnahmen auf lokaler Ebene, die Entscheidungsträger zum Handeln anregen sollten. Die mit geringem finanziellen Aufwand, aber großer Wirkung durchgeführten Maßnahmen waren Pflanzungen von Bäumen und honigspendenden Pflanzen, Insektenhotels und ein Regenwasser-Auffangsystem zur Bewässerung des Schulgartens in Zgorzelec. Es waren keine großen Investitionen, zählten aber zu den wichtigsten Projektaktivitäten.

Lead Partner

INSTYTUT METEOROLOGII I GOSPODARKI WODNEJ - PAŃSTWOWY INSTYTUT BADAWCZY

Projektpartner

FUNDACJA EKOLOGICZNA ZIELONA AKCJA


FUNDACJA NATURA POLSKA


GÜSA E.V.


SAPOS GEMEINNÜTZIGE GMBH


förderfähige Ausgaben

430.550,11 EUR

Projektnummer
0078
Projektbeginn
01-07-2018
Projektabschluss
30-06-2020
Förderung aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung

365.967,39 EUR

Prioritätsachse
IV. Partnerschaftliche Zusammenarbeit und institutionelles Potenzial
Spezifisches Ziel des Programms
Intensivierung der institutionellen und parterschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Institutionen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens für die Entwicklung des Grenzgebietes
Interventionskategorie
087 Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und zur Verhinderung des Klimawandels, Bewältigung klimabezogener Risiken (z. B. Erosion, Brände, Überschwemmungen, Stürme und Dürren), einschließlich Sensibilisierungsmaßnahmen sowie Katastrophenschutzund Katastrophenmanagementsystemen und -infrastrukturen

Galerie

Film

Projektumsetzungsort