Projekte des Kooperationsprogramms Interreg Polen – Sachsen 2014-2020

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Pro Bienen - grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Erhaltung der Lebensräume von Bienen und wild bestäubenden Insekten
Pro Bienen - grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Erhaltung der Lebensräume von Bienen und wild bestäubenden Insekten

Projektergebnisse

Bienen sind von entscheidender Bedeutung für den Erhalt der biologischen Vielfalt, sie allein bestäuben über 85% der Pflanzenarten, die vom Menschen genutzt werden. Eine Welt ohne Bestäuber steuert auf eine Katastrophe zu, deren Folgen wir nicht vorhersehen können. Leider wird seit vielen Jahren ein dramatischer Rückgang der Anzahl bestäubender Insekten verzeichnet, auch im sächsisch-polnischen Grenzraum. Daher ist es dringend geboten, jedwede Maßnahmen zum Erhalt des Bestands von Honigbienen und Wildbestäubern zu ergreifen. Auch auf Initiative des IBZ St. Marienthal wurde daher eine deutsch-polnische Partnerschaft geschlossen, um Bildungs- und Informationsmaßnahmen umzusetzen sowie im Fördergebiet eine bienenfreundliche Umwelt zu schaffen.  

Im Rahmen des Projekts wurden deshalb komplexe Maßnahmen ergriffen. Zunächst wurde die Schaffung einer bienenfreundlichen Umwelt an Angriff genommen und auf deutscher Seite Bienenweiden (Blumenwiesen) angelegt sowie in Jelenia Góra Insektenhotels, verbunden mit einer städtischen Imkerei, gebaut. Ebenso wurden 600 Bäume gepflanzt, vor allem traditionelle Obstsorten (500 Pflanzungen in 5 polnischen Gemeinden und 100 auf deutscher Seite).  

Ein erfolgreicher Schutz von (Wild-)Bienen kann jedoch nicht ohne begleitende Bildungs- und Informationsmaßnahmen gelingen, weshalb auch diese im Rahmen des Projekts umgesetzt wurden. Konzipiert wurde eine deutsch-polnische Ausstellung über die bestäubende Insekten und ihre derzeitige Situation, im Rahmen der Reihe #ToSięOpyla [das wird bestäubt] erschienen Bildungsmaterialien für Lehrer/-innen, ebenso wurden Lehr- und Lernmaterialien für Online-Kurse erstellt. Die Einwohner/-innen der Grenzregion können Web-Seminare besuchen sowie an Bildungsausflügen und Workshops für unterschiedlichste Altersgruppen teilnehmen.  

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projekts war die Veröffentlichung eines Ratgebers, warum und wie genau man Bienenweiden anlegt und pflegt sowie eine bienenfreundliche Umwelt schafft.

VIDEOS

Lead Partner

FUNDACJA EKOROZWOJU

Projektpartner

FUNDACJA EKOLOGICZNA ZIELONA AKCJA


INTERNATIONALES BEGEGNUNGSZENTRUM ST. MARIENTHAL (IBZ)


LEBENS(T)RÄUME E.V.


förderfähige Ausgaben

582.300,93 EUR

Projektnummer
0109
Projektbeginn
01-05-2019
Projektabschluss
31-12-2022
Förderung aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung

494.955,62 EUR

Prioritätsachse
IV. Partnerschaftliche Zusammenarbeit und institutionelles Potenzial
Spezifisches Ziel des Programms
Intensivierung der institutionellen und parterschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Institutionen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens für die Entwicklung des Grenzgebietes
Interventionskategorie
088 Risikomanagement und -prävention für nicht mit dem Klima verbundene Naturrisiken (z. B. Erdbeben) und mit menschlichen Tätigkeiten verbundene Risiken (z. B. technische Unfälle), einschließlich Sensibilisierungsmaßnahmen sowie Katastrophenschutz- und Katastrophenmanagementsystemen und -infrastrukturen

Galerie

Film

Weitere Informationen

Projektwebseite:

http://dlapszczol.org/de/

Projektumsetzungsort